SAXONIA-INFO 20 (Frühjahr 1995)

NEUE MITGLIEDER IM REKORD-KLUB SAXONIA

Gisela Ewald aus Schauenburg (bei Kassel):
Bereits zum dritten Mal schaffte es Gisela Ewald, den Weltrekord im Dauer-Schreiben auf der elektrischen Schreibmaschine zu verbessern. In 276 Stunden (11 Tage und 8 Stunden) schrieb die Inhaberin eines Schreibbüros genau 548 Seiten. Besonders erwähnenswert: Der Rekordversuch brachte eine Spende von 3000 DM für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft. Eine Idee für einen weiteren Rekord wäre übrigens ein 24 Stunden-Schreiben. (Wer schafft die meisten Anschläge in dieser Zeit?). Hierfür wird derzeit Unterstützung (und auch Konkurrenz!) gesucht. Zu bemerken ist im Übrigen, daß Gisela Ewald (endlich) die erste weibliche Rekordhalterin im Rekord-Klub SAXONIA ist.

STATISTIK: Rekordentwicklung im Dauer-Maschineschreiben

 53    St.  Kay Price 11.-13. Juni 1962 in Adelaide (Australien)
 62:01 St. Lois Meeuwissen 27.-30. September 1965 in Adelaide (Australien)
 63:30 St. Nicola Simon 19.-22. Februar 1968 in Oxford (Großbritannien)
 72    St. Mike Howell 12.-15. Februar 1969 in Oldham (Großbritannien)
 98:15 St. S. A. C. Charles Riley 25.-30. März 1969 in Jufair (im Persischen Golf)
120:15 St. Mike Howell 25.-30. November 1969 in Liverpool (Großbritannien)
154:22 St. Noreen Smith 24.-30. Juni 1974 in Bensun (Großbritannien)
162:01 St. Robert Heil 6.-13. April 1976 in Ridgecrest (USA)
214    St. Violet Gibson Burns 18.-27. Februar 1980 in Sydney (Australien)
216:03 St. Gisela Martin 19.-28. Juli 1980 in Kassel (BR Deutschland)
218    St. Inge Behrens 26. September-5. Oktober 1981 in Delmenhorst (BRD)
222    St. Gisela Martin 25. Oktober-3. November 1984 in Köln (BR Deutschland)
264    St. Violet Gibson Burns 29. März-9. April 1985 in Sydney (Australien)
276    St. Gisela Ewald 9.-20. September 1994 in Kassel (BR Deutschland)

Peter Both aus Rostock
Nachdem Peter Both bereits zweimal den Rekord im Streichholzstapeln auf dem Hals einer Flasche überboten hatte, präsentierte er im Herbst '94 zwei weitere Rekorde: Im August fertigte er die kleinste rauchbare Tabakpfeife. Sie ist 25 mm lang; eine Füllung erlaubt zwei bis drei Züge. Im Oktober folgte als weiterer Miniatur-Rekord das kleinste funktionstüchtige Spinnrad. Dieses ist 3,65 cm hoch, 2,4 cm breit und 2,1 cm tief. Der Spindeldurchmesser beträgt 4 mm. DETAILS, FOTO UND VIDEO

STATISTIK: Bestenliste beim Streichholzstapeln auf einem Flaschenhals:

4756    Peter Both (Rostock)                           1994
2620 Ralf Laue (Leipzig) 1994
2500 Holger Freelandt (Vilshofen) 1994
2273 Christian + Daniel Leutert (Meilen, Schweiz) 1993
1956 Marc Schwarz (Freiburg) 1993
1584 Sven D. Kitzinger (Fürstentum Liechtenstein) 1992
1340 Martin Läuter (Leipzig) 1989
1013 Katja Deckert + Ulrike Beyer (Bochum) 1981
 684 Philippe Voisin + Denis Brunet (Frankreich) 1987


Die schlechte Nachricht zuerst: Der Aufwand für die SAXONIA-Info hat immer mehr zugenommen, so wie auch die Mitgliederzahl des Rekord-Klubs SAXONIA ständig wächst. Damit das Ganze nicht allzu sehr auf Kosten der knappen Freizeit geht, wird es in Zukunft nur noch dreimal pro Jahr eine SAXONIA-Info geben. Und nun die gute Nachricht gleich hinterher: Ab dieser Jubiläumsausgabe (Nummer 20!) hat die SAXONIA-Info ein anderes Aussehen. Durch das veränderte Schriftbild können in jeder Ausgabe mehr Informationen aufgenommen werden, so daß es insgesamt nicht weniger Neuigkeiten rund um das Thema "Weltrekorde" geben dürfte.


Im vergangenen Jahr war der Tod zweier Mitglieder des Rekord-Klubs SAXONIA zu betrauern. Beiden war gemein, daß sie nicht nur selbst bis zuletzt aktiv waren, sondern durch ihr Vorbild auch ihre Umwelt stets zu Aktivitäten anregten. Der Tennislehrer Horst Göpper war vor allem darauf bedacht, den bei ihm trainierenden Jugendlichen seine Lebensgrundsätze zu vermitteln - wobei er sich nicht nur auf das sportliche Gebiet beschränkte. Nachdem er mit dem schnellsten Tennisaufschlag in die Rekordbücher gekommen war, machte er zahlreiche Pläne für ähnliche Rekordversuche. Es war ihm leider nicht beschieden, die Ausführung seiner Projekte zu erleben. Klemens Schliesing aus Dortmund erlebte als Bergmann die große Zeit des Ruhr-Kohlebergbaus. Späteren Generationen wollte er die Erinnerung an die bergmännische Vergangenheit im Kohlerevier weitergeben. Auf Tausenden Filzstift-Bildern stellte er immer wieder vor allem Bergbaumotive dar. Zu seinen bemerkenswertesten Zeichnungen gehört das zum Geburtstag von Dortmund geschaffene größte Filzstiftbild der Welt. Er war Mitbegründer des Bergbaumuseums in Dortmund-Eving. Klemens Schliesing hat viel geschaffen, was die Erinnerung an ihn wachhalten wird.


KURZNACHRICHTEN

Radio Chemnitz stellt seit Mitte Dezember eine Reihe von Mitgliedern unseres Klubs in kurzen Telefoninterviews vor. Gesendet werden die Beiträge Sonnabend vormittag.

Von der Rekord-Olympiade in Flensburg liegt mittlerweile eine umfangreiche Mappe mit Zeitungsberichten vor. Nahezu alle bei dieser Veranstaltung vertretenen Rekordversuche werden in einem oder mehreren Artikeln erwähnt. Die in Flensburg vertretenen Klubmitglieder können gerne Kopien der Berichte über ihre Auftritte bekommen.

In der nächsten SAXONIA-Info soll es wieder eine Sammler-Adressenliste geben. Wie bereits 1991 und 1993 sollen hierin Besitzer weltgrößter Sammlungen aller Art (und solche, die's werden wollen) aufgeführt werden. Ziel ist, dadurch andere zum Mitsammeln und Tauschen anzuregen. Vorschläge und Wünsche für diese Liste werden gerne entgegengenommen.

Alle Klubmitglieder werden gebeten, im Falle einer Adressänderung eine kurze Nachricht zu schreiben, damit sie auch in Zukunft regelmäßig die Klubinformationen bekommen können. (Leider sind im vergangenen Jahr zwei Mitglieder wegen Umzugs "verschollen".)


DAS DEUTSCHE GUINNESS BUCH AUF CD-ROM

Besitzer eines Computers (PC oder Mac) mit CD-ROM-Laufwerk können seit kurzem das deutsche Guinness-Buch auf ihrem Bildschirm lesen. Ob sie damit allerdings besser bedient sind, als mit dem gedruckten Buch, darf bezweifelt werden. Denn immerhin ist die CD-Ausgabe mit 99 DM unverhältnismäßig teuer. Zwar enthält sie auch die Rekorde, die "rotierend" nicht in jedem Jahrgang des Buches zu finden sind, dafür ist de CD-Inhalt aber völlig veraltet: Die "Guinness CD-ROM 1995" ist tatsächlich auf dem Stand von Ende 1993!.

Vergeblich sucht man die Möglichkeit, Texte und Bilder der CD in eigenen Programmen wiederzuverwenden oder wenigstens auszudrucken. Zumindest bei den Bildern ist das aber auch kein großer Verlust: Die Auflösung der kleinen Bitmap-Grafiken ist ohnehin schlecht. (Am fehlenden Speicherplatz kann es nicht gelegen haben: Von der Kapazität der CD-ROM bleiben über 80 % ungenutzt!).

Verbessernswert wäre die Suche nach Stichwörtern. (Suchbegriffe müssen in exakt derselben Form eingegeben werden, wie sie im Text vorkommen.) Der Vorteil einer kleinen Computerdatenbank, eine intelligente Themen- (nicht nur Wort-) Suche, könnte besser genutzt werden. Ungenügend ist auch der Bedienkomfort: Wird z. B. in den (zu kleinen!) Fenstern weitergeblättert, muß man recht umständlich mit der Maus hantieren - als ob es keine Tasten wie "Page Down" gibt. An anderen Stellen merkt man oft erst nach einigen Fehlversuchen, wohin man mit der Maus gehen muß, um das Programm zu Reaktionen zu bewegen.

Zu kritisieren ist weiter, daß der Windows-"Media-Player" (obwohl längst in deutsch vorhanden) in der englischen Version installiert wird. Abspielen lassen sich einige mal mehr, mal weniger gute Video- Sequenzen. Nur kurz muß die Wiedergabe von Rekord-Musikstücken erwähnt werden: Es ist nicht zu erwarten, daß jemand diese Funktion mehr als zweimal aufruft, schon weil von mancher Musik nur einige Takte gespielt werden (die aber immer wiederů). Noch schlimmer ist übrigens die nervtötende Hintergrundmusik. (Zum Glück kann man sie abstellen.)

Fazit: Es gibt eigentlich keinen rechten Grund, die CD-ROM an Stelle des Buches zu kaufen. Die Möglichkeiten dieses neuen Mediums werden nur schlecht genutzt, zudem ist der Preis zu hoch.

Ein abschließender Kommentar zur obigen Bewertung: Für Weltrekordjäger ist es wohl typisch, sich am Möglichen zu orientieren, nicht am Durchschnitt. Qualität und Preis etlicher anderer im Handel angebotenen Nachschlagewerke auf CD-ROM sind auch nicht besser als bei der Guinness- CD.("Der Spiegel" zitierte unlängst einen Branchenfachmann mit den Worten: Multimedia-Ramsch, auf Datenscheiben geprägt, erfüllt oft "nicht einmal die Ansprüche, die an jedes simple Computerspiel gestellt werden.") Aber auch wenn es weit schlechtere Programme gibt, ist dies kein Grund, deshalb die Ansprüche an gute Software zu senken.


NEUE REKORDBÜCHER

Die ohne Zweifel originellste Neuerscheinung ist das "Guinness Buch der Nicht-Rekorde", das im Ullstein- Verlag Berlin unter dem Titel "Guinness - Rekorde, die keine wurden" erschien. Das Taschenbuch enthält eine Kostprobe der Anfragen, mit der sich die deutsche Guinness-Redaktion Tag für Tag zu beschäftigen hat. Sind die im Guinness Buch der Rekorde eingetragenen Superlative in vielen Fällen schon kurios, so wird dies wohl mühelos übertroffen durch die Briefe von Leuten, die vergeblich einen Eintrag im Buch begehren. Auf welch absonderliche Ideen einige dieser Zeitgenossen dabei kommen, zeigen die unten vorgestellten Auszüge aus dem Buch. (Leider demonstrieren diese Beispiele auch, daß etliche Leute den Begriff "Guinness-Rekord" gleichsetzen mit "möglichst widersinnige Höchstleistung". Schuld daran dürfte nicht zuletzt die Berichterstattung mancher Journalisten sein.) Den Lesespaß der vergeblichen Rekordanmeldungen gibt es für 10 DM im Buchhandel.

Ein weiteres Taschenbuch aus dem Ullstein-Verlag ist das "Guinness Buch der Tierrekorde" (nicht zu verwechseln mit dem erst kürzlich im gleichen Verlag erschienenen Titel "Rekorde der Tierwelt"). Für Besitzer des großen "Guinness Buchs der Rekorde" findet sich hier nichts Neues, da das Taschenbuch nichts anderes enthält, als im Kapitel "Das Tierreich" in den letzten Ausgaben des Guinness Buchs der Rekorde nachzulesen war.

Nur der Vollständigkeit wegen sei hier "Das Kosmos-Buch der Tierrekorde" von Gabriele Coldik (Frankh-Kosmos-Verlag) erwähnt. Trotz seines Titels ist dieses Kinderbuch nämlich kein Buch über Rekorde, sondern eine Zusammenstellung interessanter und mitunter kurioser Eigenschaften von Tieren. Den eigentlichen Rekorden sind nur wenige Absätze gewidmet.

Unter den englischsprachigen Neuerscheinungen von Guinness Publishing fällt "The Guinness Book of Lasts" als besonders originell auf. Während es ja schon zahlreiche Bücher über "Firsts" - Erfindungen und Erstmaligkeiten - gibt, beantwortet dieses Buch die Frage, wann irgend etwas zum allerletzten Male geschah.


DAS REKORDBUCH DES JAHRES 1994

Die Neuerscheinungen unter den deutschsprachigen Rekordbüchern sollen in der "SAXONIA-Info" nicht nur vorgestellt werden, es soll auch der Versuch einer (ganz persönlichen) Wahl des besten und auch des schlechtesten Rekordbuchs des Jahres gemacht werden. Für 1994 war dies besonders einfach, da sich sowohl in positiver als auch in negativer Richtung jeweils ein Titel besonders heraushob.

Bei der Wahl des besten Rekordbuchs 1994 fiel die Wahl auf das "Who's Who der Olympischen Spiele" von Erich Kamper und Bill Mallon. In diesem weltweit wohl einmaligen Statistikwerk werden sämtliche nur denkbaren Rekorde zum Thema "Olympia" aufgezählt. Ob man den ältesten Medaillengewinner im Reiten oder die Stadt mit den meisten Olympiabewerbungen sucht - das Buch gibt zu allem die richtige Auskunft. Schließlich sind auch alle Medaillengewinner der Olympischen Spiele von 1896 bis 1992 und deren Ergebnisse aufgeführt. Aufgrund der riesigen Materialfülle mußte das Buch zwangsläufig eine reine Zusammenstellung von Statistiken und Tabellen sein. Interessant ist es daher nur für wirkliche Spezialisten. Der Tabellenteil ist in Englisch, die Einleitung in Deutsch geschrieben. Der einzige offene Wunsch wäre eine Übersetzung des gesamten Textes ins Deutsche. "Das Who's Who der Olympischen Spiele" erschien im Agon Sportverlag Kassel.

Ein Sportbuch trägt auch den Preis für das schlechteste Rekordbuch des Jahres 1994 davon: Die "Guinness Enzyklopädie Internationale Sportrekorde" erschien in einem Verlag auf Zypern, in dem offenbar kein Mitarbeiter der deutschen Sprache mächtig war. Anders lassen sich die katastrophalen Übersetzungs- und Rechtschreibfehler, die dem Leser auf fast jeder Seite begegnen, nicht erklären. Schade, daß ausgerechnet ein im englischen Original wirklich gutes Buch derart zuschanden gemacht wurde.


REKORD-KALENDER

9. Januar 1995 Dr. Waleri Poljakow überbietet in der russischen Raumstation MIR den bisherigen Rekord für den längsten Raumflug (365 Tage 22 Stunden).

13. Januar 1995 Eröffnung des größten Iglus der Welt in Schweden. Wie bereits in den Vorjahren, dient der Bau aus 1500 Tonnen Eis und Schnee als ausgefallenes Hotel.

15. Januar 1995 Vor etwa vier Millionen Gläubigen liest Papst Johannes Paul II. in Manila die größte christliche Messe aller Zeiten.

17. Januar 1995 Bei Intscha (Ukraine) wird die weltgrößte Fabrik zur Munitionsvernichtung in Betrieb genommen.

20. Januar 1995 Die mit 2,1 km längste Schrägseilbrücke wird bei Le Havre eingeweiht.

21. Januar 1995 Die "Sun Princess", das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, läuft vom Stapel. Das 261 m lange Schiff ist für 2000 Passagiere vorgesehen.

22. Januar 1995 Das mit 31 Jahren älteste Reh stirbt in Schottland.

23. Januar 1995 Das 64 m-Radioteleskop in Parkes (Australien) beginnt mit der bisher größten Aktion zur Suche nach Funksignalen im All, die von intelligenten Lebewesen stammen könnten.

28. Januar 1995 Die australische Zeitung "Sydney Morning Herald" berichtet über die wissenschaftliche Untersuchung einer Pinie auf Tasmanien. Labortests ergaben ein Alter von 10500 Jahren - der älteste Baum der Welt!

3. Februar 1995 Auf der Leipziger Verbrauchermesse wird der größte Linolschnitt fertiggestellt (5,20 m X 1,20 m).

9. Februar 1995 Der französische Atlantiküberquerer Guy Delage erreicht sein Ziel Barbados. Er ist in 55 Tagen 1200 km geschwommen, den Rest der Strecke (2500 km) trieb er sich auf einem Floß.

21. Februar 1995 Der älteste lebende Mensch, Jeanne Louise Calment (Frankreich), feiert den 120. Geburtstag. Ihr fehlen nun noch 238 Tage, um den ältesten Manschen aller Zeiten, den Japaner Izumi, zu übertreffen.

27. Februar 1995 Der größte ungeschliffene Opal (1982,5 Karat) wird in Hongkong versteigert.


DAS AKTUELLE ZITAT

Dialog der beiden Klubmitglieder Wolfgang Richter (Herausgeber des DDR-Rekordebuches) und Didi Senft (Konstrukteur kurioser Fahrräder) zum Jahreswechsel:
W. Richter: "Na dann, guten Rutsch!" -- D. Senft: "Danke, hoffentlich verpasse ich ihn nicht in der Werkstatt."


REKORDE VON A BIS Z T WIE...

Töpfern: Den Rekord für das Herstellen von 1000 Gefäßen mittels einer Töpferscheibe erzielte 1988 J. R. G. H. Bergkotte (Niederlande) mit 11:10 Stunden.

Tisch: Den längsten Tisch gab es am 5. Juli 1992 in Bad Blankenburg in Thüringen. Er war 3582 m lang.

Torwand: Ein Dauer-Torwandschießen führten vom 5.-7. Juli 1991 Hans Jedl, Ludwig Poll, Willi Schmitzer und Martin Schnell vom SV Hadrian Hienheim (Bayern) durch. In 40 Stunden gaben sie insgesamt 13704 Schüsse auf die Torwand ab, von denen 5567 trafen.

Tauben: Den größten Massenstart von Brieftauben erlebte Ostberlin am 8. Mai 1987. Von fünf Plätzen der Stadt aus starteten 170000 Sporttauben - die Hälfte aller Brieftauben der DDR.

Tischtennis: Am 24. April 1988 erzielte Anders Näslund aus Schweden einen Weltrekord, indem er einen Tischtennisball 50050mal mit dem Schläger in die Höhe schlug.

Torte: Die höchste Torte wurde am 5. August 1990 in den USA gebacken. Sie hatte 100 Schichten und erreichte eine Höhe von 30,85 m.

Trompete: Die kleinste spielbare Trompete fertigte in 100 Arbeitsstunden der Schweizer Maurice Bernard. Das Instrument ist ohne Mundstück nur 9 cm lang.

Theater: Die längste Theatervorstellung gaben 1984 sieben Schauspieler einer englischen Wanderbühne. 78 Stunden hintereinander führten sie sämtliche 37 Shakespeare- Stücke auf.

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